Tierausbeutung vor den Toren unserer Stadt!

Tierausbeutung auch vor den Toren Leipzigs
Für viele sind die Zustände in der Milchindustrie sehr abstrakt und fühlen sich weit entfernt an. Jedoch passieren diese Sachen fast unmittelbar vor unserer HAUSTÜR.

Heute ist Muttertag. 💐 Nur leider nicht für alle MÜTTER! 🐮
Wir Menschen feiern das oftmals, indem wir Blumen schicken oder die Mutti zum Essen ausführen. Eine Mutter hat oft einen ganz besonderen Platz im Leben. Das ist nicht nur bei Menschen so, sondern auch bei Tieren. Eine Mutter bedeutet Schutz, Wärme, Wissen und nicht ganz zuletzt Nahrung.

Was für uns selbstverständlich ist und ein lebenslanges Band mit sich bringen kann, wird Tieren durch unsere Hand verwehrt, wenn wir Sie für unsere Zwecke nutzen.
Das beste Beispiel dafür sind Kälber, die statt bei ihrer Mutter bleiben zu dürfen und die für sie bestimmte Milch zu trinken, kurz nach der Geburt von ihr getrennt werden. Sie müssen mitunter draußen in sogenannten Kälberiglus neben ihren Leidensgenossen alleine und ohne Platz zum rennen, spielen und entdecken aufwachsen. Weiblichen Kälbern blüht meistens dasselbe triste Dasein wie ihren Müttern und sie werden irgendwann nach ihrer Geschlechtsreife besamt und reihen sich in den Teufelskreis der Milchindustrie ein.

Männliche Kälber sind für diese jedoch unbrauchbar, daher landen sie entweder gleich im Müll oder werden in die Kälbermast gegeben. In speziellen Mastbetrieben müssen Kälber täglich kiloweise zunehmen, damit man möglichst schnell das gewünschte Gewicht erreicht. Dann werden sie geschlachtet, ihr Fleisch verkauft und somit Platz für die nächsten Opfer des ausbeuterischen Systems geschafft.
Das perfideste an der Sache ist, dass die Kälbchen nicht mal richtige Milch bekommen – die soll ja schließlich uns Menschen vorbehalten bleiben. Sie bekommen stattdessen Ersatzprodukte aus Milchpulver und Ähnlichem. Viel absurder kann es kaum werden. Denkt man!!
Kalbfleisch welches besonders zart und saftig und von weißer Farbe ist, gilt als Delikatesse. Um dies zu erreichen, bekommen Kälber in der „Weißmast“ überwiegend Milchaustauscher ohne Eisen – auch in einem Alter, in dem sie eigentlich schon Raufutter benötigen. Dies kann zu erheblichen Mangelerscheinungen mit Geschwüren und Läsionen im Magen führen. Aber auch Stressfaktoren wie die frühe Trennung von der Mutter, Platzmangel, Langeweile sowie zu viel Futter können dies begünstigen.

Wir finden damit muss endlich Schluss sein! Mal abgesehen davon, dass immer mehr Menschen mit einer Laktose Intoleranz diagnostiziert werden (Logisch! Ist ja auch Babynahrung einer anderen Spezies!), ist die Quälerei unserer Mitlebewesen sowas von letztes Jahrhundert!
Jeder kann etwas ändern, warum also nicht heute mal an alle Muttertiere denken und ab sofort auf Milch und andere tierische Produkte verzichten?!

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